K. Dames Freie Werkstatt

Wir sind umgezogen!

Haupt- und Abgasuntersuchung

Hauptuntersuchung - so geht´s

Als anerkannter Prüfstützpunkt können Sie Ihr Fahrzeug gerne bei uns prüfen lassen!

Alle zwei Jahre schreibt der Gesetzgeber eine Hauptuntersuchung für Autos vor, nur bei Neuwagen steht der Prüftermin erstmals nach drei Jahren an. Danach wechselt das Prüfintervall in den Zweijahresrythmus. Umgangssprachlich ist meist vom TÜV die Rede, wenn es um die Hauptuntersuchung geht. Doch der "Technische Überwachungsverein" ist nur eine der Prüforganisationen, bei der Autobesitzer die Hauptuntersuchung durchführen lassen können. Auch die Institute KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger), DEKRA (Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein) und GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) sind befugt, den Wagen zu prüfen und die Plakette zu erteilen.Die Kosten für die Hauptuntersuchung können sich dabei leicht unterscheiden. Ausschlaggebend ist abgesehen vom Standort und der Prüforganisation aber vor allem der Prüfumfang. Oft wird im Rahmen der Hauptuntersuchung nämlich auch die Abgasuntersuchung durchgeführt, kurz AU. Diese kann jedoch auch vorab von Werkstätten mit entsprechendem Abgasmessgerät durchgeführt werden. Die Abgasuntersuchung darf zum Zeitpunkt der Hauptuntersuchung jedoch maximal zwei Monate zurück liegen (monatsgenau). 

Sollen wir Sie an den nächsten HU-Termin erinnern? Dann schreiben Sie uns einfach eine Email oder rufen Sie uns an. Wir kümmern uns darum.

Wann ist die nächste Prüfung fällig? Wann die nächste Prüfung des eigenen Wagens fällig ist, verrät die runde Prüfplakette am hinteren Nummernschild. Die Zahl auf der 12-Uhr-Position verrät den Monat, die Zahl in der Mitte der Plakette das Jahr. Seit dem 1. Januar 2010 gibt es keine eigenständigen Termine mehr für die Haupt- und Abgasuntersuchung. Mit der Hauptuntersuchung ist gleichzeitig auch die Abgasuntersuchung fällig. Somit ist auch die zweite Prüfplakette für die Abgasuntersuchung auf dem vorderen Kennzeichen Geschichte.Die Farbe der Plakette gibt Auskunft darüber, in welchem Jahr die nächste Hauptuntersuchung fällig ist. Trägt meine Plakette z.B. die Farbe rosa, so ist das Fahrzeug im Jahr 2017 wieder zur Hauptuntersuchung fällig.So ist bereits aus der Ferne erkennbar, ob ein Fahrzeug mit einer gültigen Plakette unterwegs ist oder nicht.Die farbliche Reihenfolge: orange, blau, gelb, braun, rosa und grün. Danach wiederholen sich die Farben wieder.

Was bei einer HU-Überschreitung passieren kann! Falls Sie den nächsten HU-Termin übersehen haben, könnten Sie ein Bußgeld erhalten. Natürlich nur dann, wenn die Polizei Ihr Auto kontrolliert. Wesentlich schlimmer bzw. komplizierter könnte der Fall ausgehen, wenn Sie mit abgelaufener HU einen Unfall bauen. Dann könnten Sie mit einer Teilschuld belegt werden, selbst wenn Sie den Unfall nicht verursacht haben. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich nach der Länge der HU-Überschreitung: Bis zu zwei Monaten passiert gar nichts, bei einer Überschreitung bis zu vier Monaten zahlen Sie 15 Euro und bei bis zu acht Monaten zahlen Sie 25 Euro. Unangenehmer wird es, wenn Sie mehr als acht Monate überschritten haben: Dann dürfen Sie nicht nur 40 Euro überweisen. Sie erhalten auch noch zwei Punkte in Flensburg.

HU-Checkliste
HU-Checkliste_1.pdf (81.76KB)
HU-Checkliste
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Abgasuntersuchung - so geht´s

Ganz einfach bei uns durchführen lassen!

Die Abgasuntersuchung (AU) dient der Überprüfung des Abgasverhaltens von im Verkehr befindlichen Kraftfahrzeugen. Sie ist gemäß Anlage VIII und VIIIa StVZO in regelmäßigen Zeitabständen durchzuführen. Dies gilt für alle Kraftfahrzeuge mit Fremdzündungsmotor (Otto-Motor) und Erstzulassung ab dem 1. Juli 1969, sowie für alle Kraftfahrzeuge mit Kompressionszündungsmotor (Dieselmotor) und Erstzulassung ab dem 1. Januar 1977.

Neu ab 01.01.2018
Das seit dem 01.12.2008 in Deutschland vorgeschriebene zweistufige OBD-Prüfverfahren an Kraftfahrzeugen mit einer Erstzulassung ab dem 01.01.2006 wird mit der "neuen" AU-Richtlinie aufgehoben. Wie bereits bei Kraftfahrzeugen mit einer Erstzulassung bis zum 31.12.2005 vorgeschrieben, muss wieder an allen Otto- und Dieselkraftfahrzeugen mit einem OBD-System eine Messung der Abgase durchgeführt werden. Die vorgeschriebenen OBD-Prüfverfahren (Otto, Diesel) erstrecken sich jetzt wieder auf die Sichtprüfung der Kontrolllampe Motordiagnose (MIL), das Auslesen der OBD-Daten über die OBD-Schnittstelle des Kraftfahrzeugs (Funktionsprüfung OBD) und der Abgasmessung am Auspuffendrohr (Funktionsprüfung Abgas).

Sichtprüfung
Bei allen AU-Typen erfolgt zuerst eine rein optische Prüfung. In der Gesetzesvorlage heißt es: „Prüfung der schadstoffrelevanten Bauteile einschließlich Auspuffanlage auf Vorhandensein, Vollständigkeit, Dichtheit und Beschädigung, soweit ohne Demontage sichtbar.“
Dazu gehören folgende Bauteile:

  • Zündsystem
  • Einspritzanlage
  • Kraftstoffsystem
  • Tankeinfüllstutzen
  • Entlüftung
  • Luftfilter
  • Abgasrückführungssysteme
  • Sekundärluftsysteme
  • Katalysator
  • Sensoren
  • Stellgliederleitungen
  • Auspuffanlage
  • Undichtigkeiten des Motors
  • Füllstände von Betriebsflüssigkeiten



Die Untersuchung muss in folgenden Zeitabständen durchgeführt werden:
36 Monate: Pkw und Wohnmobile bis 3,5 t zul. Gesamtmasse unmittelbar nach der Erstzulassung (außer Taxis und Mietwagen)
24 Monate: Fahrzeuge bis 3,5 t zul. Gesamtmasse und mit mindestens 4 Rädern (außer Taxis und Mietwagen)
12 Monate: Fahrzeuge über 3,5 t zul. Gesamtmasse und mit mindestens 4 Rädern, sowie Taxis und Mietwagen


Ausgenommen von der Pflicht zur Abgasuntersuchung sind:

  • Kraftfahrzeuge mit

    - Fremdzündungsmotor (Ottomotor), die drei Räder und ein zulässiges Gesamtgewicht von weniger als 400 kg oder eine
       bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von weniger als 50 km/h haben oder vor dem 1. Juli 1969 erstmals in den
       Verkehr gekommen sind
    - Kompressionszündungsmotor (Dieselmotor), die weniger als vier Räder oder eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit
       von nicht mehr als 25 km/h haben oder         vor dem 1. Januar 1977 erstmals in den Verkehr gekommen sind
    - einem roten Händlerdauerkennzeichen (06) oder Oldtimerdauerkennzeichen (07) oder einem Kurzzeitkennzeichen
       (04 – ab 1. März 2007 auch Bereich 03)
    - Versicherungskennzeichen

  • land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen
  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen, sofern sie nicht den Baumerkmalen eines Lkw entsprechen, und Stapler


AU auch in der Werkstatt möglich
Vorgenommen werden können beide Prüfungsarten von TÜV, Dekra und Co. Aber auch speziell dafür zugelassene Werkstätten dürfen die Untersuchung durchführen. Wer sich für diesen Service entscheidet, hat nach der bestandenen Abgasuntersuchung zwei Monate Zeit, die Hauptuntersuchung bei einer der offiziellen Prüforganisationen vornehmen zu lassen. Die Bescheinigung der Werkstatt muss bei diesem Termin vorgelegt werden. Allerdings: Sollte TÜV, Dekra und Co bei der OBD-Auslesung einen Fehler finden, muss der Wagen nach der Beseitigung des Fehlers erneut vorgeführt werden. Für den neuen Check fallen die gleichen Kosten wie bei der ersten Abgasuntersuchung an. Gleiches gilt bei der Messung über eine Sonde im Auspuff. 

Wer die Untersuchung in einer Werkstatt durchführen lässt, erspart sich im Falle eines Fehlers die doppelte Gebührenerhebung.


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